🤍Kein Wunder, dass wir so wenig spüren


LOVELETTER

Über Tempo, Reizüberflutung und den feinen Weg zurück in den Körper.

Liebe/r Reader,

gestern ist mir etwas bewusst geworden.

Kein Wunder, dass wir so wenig spüren.
Kein Wunder, dass es uns manchmal so schwerfällt, Kontakt zu unserem Körper aufzunehmen und wahrzunehmen, was wir wirklich brauchen.

Wie komme ich darauf?

Ich komme gerade aus dem Yoni Herz Retreat.
Es waren vier Tage, in denen wir uns mit unserem Körper verbunden haben. In denen wir unsere Aufmerksamkeit immer wieder nach innen gelenkt haben und wo es darum ging zu spüren:

✨Was brauche ich gerade?
✨Was fühlt sich stimmig an?
✨Was sagt mein Körper?

Es war unglaublich heiß. Die Hitze hat uns geholfen, weicher zu werden. Langsamer, Durchlässiger und mehr im Körper anzukommen. 🫧

Was für ein Geschenk. 🌿

Früher habe ich mitten in der Stadt gelebt. Wenn ich nach Hause kam, war ich direkt wieder in einer schnellen Umgebung. Es war direkt laut, voll und eng.

Heute ist das anders.
Ich lebe mittlerweile mehr in der Natur. Es ist ruhiger und weiter. Ich habe mehr Raum um mich herum. Und nach dem Retreat hatte ich ein paar Tage Zeit, wirklich zu landen.

Und dann war ich gestern in der Stadt.

Und ja. Ich verstehe, warum es uns so schwerfällt zu fühlen.

Unsere Umgebung ist oft so schnell.
Unser Alltag ist getaktet.
Es ist laut.
Überall Musik, Stimmen, Radio, Geräusche.
Unsere Gehirne werden ständig bedröhnt.
Unsere To-do-Listen sind lang.
Wir hetzen durch unser Leben.
Und oft lernen wir gar nicht, langsamer zu werden.

Selbst Sport, Yoga oder Achtsamkeitspraktiken werden manchmal zu einem weiteren Punkt auf der Liste.

Noch ein To-do.
Noch etwas, das wir erledigen.
Noch etwas, bei dem wir funktionieren und bloß nichts verpassen.

Was ich auch in meinem Umfeld immer wieder merke: Viele Menschen sind so verplant, so voll und so beschäftigt.

Und all diese Dinge ziehen uns nach außen.

Sie treiben uns an, weiterzumachen. Zu leisten. Zu funktionieren. Uns zu orientieren an dem, was getan werden muss, was erwartet wird, was als Nächstes kommt.

Und genau das bringt uns oft weg vom Spüren.

Weg vom Körper.
Weg von unseren Bedürfnissen.
Weg von unserer inneren Stimme.
Weg von dem feinen Kontakt zu uns selbst.

Und ja, kein Wunder. Es ist einfach unser Lebensstil, der echt viel von uns fordert.

Ich glaube, dass genau hier der Weg sein kann inne zuhalten. 🌊

langsamer werden.
den Körper wieder wahrnehmen.
Pausen zulassen.
nicht sofort wissen müssen.
lauschen.
spüren.
da sein.

Was denkst du darüber?

Alles Liebe
Kristina 🤍

Herzliche Grüße

Heart of Tantra

Christian und Kristina

Erfüllte Sexualität, tiefe Liebe und ein geiles Leben.
Retreats, Bodywork und Coaching für die Verbindung zu dir selbst und anderen.

www.heartoftantra.de

Hansaring 66, Köln, NRW 50670

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